Lernort Zeppelinfeld – aktueller Projektstand
Planungen für Sanierung der Zeppelintribüne dauern bis 2023
NÜRNBERG (pm/nf) - Für das Projekt „Lern- und Begegnungsort Zeppelinfeld und Zeppelintribüne“ konnte das städtische Hochbauamt mehrere wichtige Planungsaufträge an Architekten und Unternehmen aus der Region vergeben, beispielsweise für die umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen oder die Wallanlage samt Außenflächen.
Es sind etwa 27.500 Quadratmeter Fassadenflächen zu untersuchen, außerdem etwa 21.000 Quadratmeter Bodenbeläge und Stufen. Nach einer Schadenskartierung können so für jeden Bauabschnitt die notwendigen Maßnahmen festgelegt werden. „Die gutachterliche Untersuchung dieser großen Fläche ist nicht nur fachlich, sondern auch logistisch anspruchsvoll. Wir hatten aber sehr gute Büros in der Endauswahl, und das Hochbauamt kann nun bald in die detailgenaue Planung einsteigen“, so Planung- und Baureferent Daniel F. Ulrich. Andere Planer werden derzeit noch europaweit gesucht. Als nächstes stehen die Vergaben der Tragwerksplanung und der Projektsteuerung an.
Die Planung wird mindestens bis 2023 andauern, anschließend beginnen die einzelnen Bauabschnitte. Durch intensive Voruntersuchungen in den Jahren 2014 bis 2016 konnten hier bereits wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden. Die Gesamtkosten dieses anspruchsvollen Projektes werden auf circa 85,1 Millionen Euro geschätzt. Sie werden zur Hälfte vom Bund bezuschusst, ein Viertel kommt je vom Freistaat Bayern und von der Stadt Nürnberg.
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